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Wenn die Erde bebt: Detailuntersuchungen vor dem Hintergrund der neuen Erdbebennorm mit LS-DYNA

Weltweit entwickeln Forscher genauere Methoden zur rechnergestützten Beurteilung der Standsicherheit von Gebäuden unter Erdbebeneinwirkung. Im Blickfeld ist dabei meist der Einsturz eines Gebäudes. Erfahrungen aus den Schäden der „Schwachbeben“ in Deutschland zeigen jedoch ein anderes Bild. Die größte Gefahr für Menschen geht hier von sich ablösenden Gebäudeteilen aus. Einbauten fallen um, Dachziegel und Schornsteine stürzen auf Verkehrsflächen. Bei den nur wenigen Sekunden andauernden Erdbeben hat eine Person in der Regel keine Möglichkeit davonzulaufen. Die besagten Bauteile müssen daher sicher befestigt sein. Hierzu gibt es bisher nur wenige Erfahrungen. Im vorliegenden Beitrag studieren die Autoren das Verhalten herunterfallender Dachziegel erstmals mit der Methode der Finiten Elemente an einer exemplarisch ausgewählten Dachkonstruktion bei variierender Dachneigung. Erwartungsgemäß lassen sich mit LS-DYNA systematische Untersuchungen zur Absturzsicherheit durchführen. Die Ergebnisse werden unter Berücksichtigung der neu überarbeiteten Erbebennorm DIN 4149 bewertet.

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