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Schädigungs- und Versagensmodellierung

Die komplexe Fragestellung der Materialmodellierung unter Berücksichtigung von Schädigung und Versagen wird in diesem Seminar eingehend diskutiert. Der Bogen wird dabei von der Vorgehensweise zur Versuchsplanung bis hin zur tatsächlichen Erstellung einer Materialkarte in LS-DYNA gespannt. Somit wird der gesamte Prozess der Verifikation und der Validierung bis zur Werkstofftrennung (Bruch) verdeutlicht.

Die Umrechnung von gängigen Versuchsdaten in wahre Spannungen und Dehnungen werden im Detail erläutert. Außerdem wird die Abhängigkeit der Deformationen von Anisotropie und Spannungsdreiachsigkeit bis hin zu den komplexen Versagensbeschreibungen diskutiert. Am Beispiel von Gurson und Johnson-Cook sowie an erweiterten Barlat-Modellen wird auf den Einfluss der Modellreduktion bei Schalenelementen und deren Einfluss auf Versagensbeschreibungen, z.B. nach Wierzbicki ausführlich eingegangen.

Der Einfluss von Elementgrößenabhängigkeit auf das Bruchverhalten wird im Kontext von Dehnungsäquivalenz und Energieäquivalenz erklärt. Ebenso werden die Themen Materialstabilität und Entfestigungsverhalten am Beispiel des Gurson-Materialmodells detailliert besprochen. Die theoretischen Erkenntnisse werden anhand von Übungsbeispielen illustriert.

Termine
Termine Dauer/Tage Anmeldung Trainer Sprache(n) Ort Gebühr
23.03.2020
2 Tage Filipe Andrade Englisch Turin (IT) 1050 €
18.06.2020
2 Tage Filipe Andrade Deutsch, Englisch Stuttgart 1050 €
19.11.2020
2 Tage Anmeldung Filipe Andrade Deutsch, Englisch Stuttgart 1050 €

Tutoren

Filipe Andrade

Filipe Andrade
Dr.

Spezialgebiete:
Materialmodellierung, FE-Theorie

Studium:
Maschinenbau

André Haufe

André Haufe

Prof. Dr.-Ing.

Leiter Kompetenzfeld Prozesssimulation

Spezialgebiete:
Materialmodellierung, Umformsimulation, Verbindungstechnik

Studium:
Bauingenieurwesen

Markus Feucht

Markus Feucht

Dr.-Ing.

Referent der Seminare:

  • Verbindungstechnik für die Crash­berechnung mit LS-DYNA
  • Schädigungs- und Versagensmodellierung